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Abschnitt 1 - Kunst an der Nordrunde

Künstlerinnen und Künstler aus Kluftern waren aufgerufen mit eigenen Ideen die Ortschaft Kluftern zu bereichern. Vorgegeben war das verbindende Thema „Tor“. Aus der Bürgerschaft sollte für Kluftern etwas Einmaliges geschaffen werden. Dabei konnten die Künstler - in der Materialwahl frei - Ideen für eine Umsetzung entwickeln, die in der Initiative „KiK Kunst in Kluftern“ besprochen wurden.

Eine Großplastik für den Außenbereich zu entwickeln war für den Großteil der Beteiligten Neuland. Zudem war die Aufgabe gestellt, Plastiken auszuführen, die mindestens 10 Jahre Bestand haben sollten. Das Teilprojekt „Kunst an der Nordrunde“ sollte immer als lokales Projekt für die heimische Bevölkerung und gleichzeitig als Besonderheit für die Naherholung angesehen werden. Als Projekt in Verbindung mit dem Landschaftspark Bodensee-Oberschwaben war eine frühzeitige Regionalisierung gewünscht.

Es entstanden Großplastiken, die zum Teil das eigene künstlerische Schaffen z. B. in der Farbwahl aufzeigen (Brunnisach, Tor zum Nächsten) und andererseits spezifisch und bewusst auf den gewählten Einzelstandort eingehen (Weidentor, Tor zur Fantasy).

Umsetzung 2005 bis 2008

Abschnitt 2 - Kunst an der Südrunde

Professionelle Künstler aus der Euregio Bodensee setzten sich intensiv mit der Landschaft um Kluftern, der örtlichen Geschichte und den jeweiligen Standorten auseinander. Dabei entstanden markante ortsspezifische Werke, die in der zeitgenössischen Kunst verhaftet auch neue Sichtweisen auf Landschaft, Geschichte oder Philosophie erahnen lassen.

Künstler  und Werke wurden über ein 4-stufiges Benennungsverfahren ausgesucht: Vorschlag durch Fachverbände (150 Nennungen) und gleichzeitige offene Ausschreibung für NachwuchsbildhauerInnen (bis 30 Jahre), Vorauswahl durch künstlerische Leitung (60), Entscheidung durch eine Fachjury namhafter Kunstsachverständiger und formale Bestätigung durch den Ortschaftsrat Kluftern.

Im Anschreiben an die benannten Künstler hieß es: "Regional arrivierte Künstler sollen Ideen für Großplastiken / Landschaftskunst gestalten, die sich mit dem Thema „Tor“ auseinandersetzen. Dabei sollen markante Werke entstehen, die in der zeitgenössischen Kunst verhaftet auch experimentell Neues und Ungewöhnliches erahnen lassen. Interventionen in der Landschaft, die technisch und ästhetisch durchgearbeitet den Bodenseekulturraum kritisch beleuchten. Die Arbeiten sollen individuell auf den jeweiligen Standort ausgerichtet sein.".

Beginn des Benennungsverfahrens war der 22. Februar 2008

Umsetzung 2008 bis 2011

Abschnitt 3 - Leuchtturmprojekt in der Ortsmitte

Über ein zweistufiges Benennungsverfahren soll ein international anerkannter Künstler ausgewählt werden, der ein innovatives Objekt kreiert, das sich möglichst mit der Geschichte Klufterns auseinandersetzt. Der Standort soll in der Ortsmitte liegen. 

Jury (Vorschlag durch den KiK-Beirat und Bestätigung durch den Ortschaftsrat Kluftern)
mit Stimmrecht
Dr. Stefan Feucht, Überlingen, Leiter Kulturamt Bodenseekreis
Markus Landert, Frauenfeld, Direktor Kunstmuseum des Kantons Thurgau
Regina Michel, Überlingen, Geschäftsführerin der ZF Kunststiftung
Manfred Sailer, Engen, Vors. Kunststiftung des Kreises Konstanz
Dr. Johann-Karl Schmidt, Friedrichshafen, ehem. Direktor Kunstmuseum Stuttgart
ohne Stimmrecht
Gunar Seitz (Koordinator Ortsrundweg Kluftern und freier Künstler)
Prof. Dr. Andreas Zehle (Vorsitzender Beirat Kunst in Kluftern)

Entschieden wurde, dass folgende Künstlerinnen und Künstler aus dem nominierten Personenkreis zum Wettbewerb zugelassen sind:
Daniela Gugg, Berlin (DE)
Peter Stafan Lundberg, Vermont (US)
Boris Peter Petrovsky, Konstanz (DE)
Als Ersatzkandidaten wurden benannt:
Pietro Sanguineti, Stuttgart (DE)
Hans-Dieter Schaal, Attenweiler (DE)

Zur Ausführung soll der Entwurf von Boris Petrovsky kommen.

Beginn des Benennungsverfahrens war der 14. Juli 2011

Umsetzung 2011 bis 2015

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